QiGong
und TaiChi
Yoga
Zen Eine Feder und ein Stein fallen unterschiedlich schnell. Viele Jahrhunderte
glaubte man, diese Bobachtung hänge zusammen mit ihrem Gewicht. Je
schwerer etwas sei, desto schneller falle es (1). Erst ein genialer Denker
(2) am Ausgang des Mittelalters sah es klarer: Er dachte sich alles Störende
(die Luft und ihre Bewegung) einfach weg. Auf rein theoretischem Wege gelangte
er so zu der Ansicht, dass Feder und Stein «im Nichts» (Vakuum)
gleich schnell fallen müssten. Erst viele Jahre später wurde diese
Behauptung tatsächlich durch ein physikalisches Experiment bestätigt
(3) und schließlich auch wissenschaftlich begründet (4).
Das «Weglassen alles Überflüssigen» ermöglichte
die klare Sicht auf einen Zusammenhang, hinter dem sich ein Naturgesetz
verbarg. Die «mechanische» Übertragung der Theorie und
der Beobachtung im Experiment auf die Realität ist aber offensichtlich
falsch: Auch weiterhin fallen eine Feder und ein Stein nahe der Erde unterschiedlich
schnell, und - wegen des Windes - meist unberechenbar.